Messmethoden im Vergleich

Winterstiefel bietet Halt und Wärme für alle empfindlichen Kinderfüße.

So viel Freiheit wie möglich, so viel Schutz wie nötig. Dein Kind sollte möglichst viel und lange barfuß laufen, damit sich die Füße ganz natürlich entwickeln können. Erst wenn dein Sprössling eigenständig erste Schritte machen kann, ist es Zeit für Kinderschuhe. Wir stellen euch verschiedene Messmethoden vor, die euch dabei helfen die richtige Schuhgröße für euer Kind zu ermitteln.

Schablone
Leider viel verbreitet, auch von kundigen Fachleuten, aber keine angemessene Vorgehensweise. Bei dieser Methode stellt sich das Kind barfuß auf einen Pappkarton. Anschließend wird der Umriss beider Füße nachgezeichnet und 12-15 mm hinzugefügt. Angeblich sollen die Schuhe passen, wenn die Schablone leicht in die Schuhe passen. Wie soll dies nachvollziehbar überprüft werden?

Daumendruckmethode
In vielen Schuhgeschäften setzt das Verkaufspersonal den Daumen am Schuh an, um zu kontrollieren wie viel Platz der Fuß noch hat. Kinder ziehen dann jedoch reflexartig ihre Zehen zurück, dadurch ist diese Methode nicht verlässlich und sehr ungenau.

Plus12
Dieses Messgerät ist eine Art Maßband, welches den Fuß ausmisst. Anschließend wird das Instrument in den Schuh gesteckt und bis zum Anschlag ausgefahren. Auf der Rückseite kann sowohl der Millimeterwert als auch die Schuhgröße abgelesen werden. Sind beide Werte der Fuß- und Schuhmessung identisch, hat der Fuß 12mm Spielraum im Schuh und passt. Bei der Fußmessung wird nämlich automatisch Abrollraum und Wachstumsreserve von 12mm dazugegeben.

Clevermess
Der Clevermess ist ein digitales Schuh- und Fußmessgerät. Der Fuß wird sowohl in der Länge als auch in der Breite gemessen und anschließend in den Schuh gesteckt. Nach dem Signal kann es herausgenommen und die Werte für den zusätzlichen Raum im Schuh abgelesen werden.

Unter 7mm = Schuh zu klein
Zwischen 8-10 mm = Schuh passt (nicht mehr lange)
Zwischen 12-15mm = Schuh passt optimal
Über 15 mm = Schuh zu groß

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